§4 Leben des Engländers
wohl ertragen könnender welchen mir doch mein Vater ! j!ein ruhiges stillesLcben so sehr recommendiret,und dessen U
er die mittlere Lebcns-Art voll zu seyn mir so deutlich be- jschrieben hatte. Allein es warteten andereDinge auf ßmich / und stund mir noch immer vor,ein eigenwilliger p
Schmid n,eines eigenen Unglücks zu seyn, und insonder- ^
heit meinen Fehler zu vergrössern, und Gedancken über s
mich, die ich in meinem künfftig bekümmerten Zustand Azu hegen Müsse genug haben würde, zu verdoppeln. Ab ft!le dieses llnwesen entstund von der augenscheinlichen ßhartnäckigen Anklebung an meiner thörichten Neigung, Mnoch mehr in Verwalt herum zu wandern,und dieser -j
Neigung nachzugehen, gegen den Widerspruch des ab hlerdeutlichsten Augenscheins, daß ich wohl an mir selbst ^ ° !thäte,wenn ich diejenige Lebcns-Art fortsetzte, welche dieNatur und göttliche Vorsehung mir vorgestellet,daß ich ^
derselben Pflicht-mäßig warten solte. > M
Gleichwie ich dieses einmahl,da ich von meinen Eltern K
weggelauffen, gethan, also konte ich auch jeho nicht stillesitzen, sondern muste fort, und das anscheinende Glück, Aein reicher wohlhabender Mann in meiner neuen Plan- , Htage zu werden,aus den Augen sehen, um nur einer ver- §wegenen und unmäßigen Begierde,höher als meinZu- ^
stand es vergönncre, zu steigen, blindlings zu folgen.
Uvd so stürhte ich mich selbst wieder in den tieffsten Ab-- ^gründ menschlichen Elends, als jemahls einen Menschen ^drallen , oder wobey vielleicht sonsten keiner auf derWelt sein Leben und Gesundheit behalten mögen. > §Nun dann allmählich auf die besondre Dinge um--. i ^ner Lebens-Beschreibung zu kommen, kan der geneigte ! ^Leftr leicht ermessen,daß,da ich inBrasilien nun bey naher.^ahrgelebet/Und m meiner Plantage mir alles treff- ^. lich k