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Leben des Engländers
nichts als die liebe Gedult und fleißige Arbeit. Ich hat-te mich zu einer Prsfeßion begeben, die ganh wider meinNaturell und diejenige Lebcns-Art war, an welcher ichmeine Lust hatte, ja um welcher willen ich meiner ElternHauß verlassen, und allen guten Rath in den Wind ge-schlagen. Ja ich gerieth eben Leho in den mittlernStand,oder aufdie oberste Stuffe der niedrigenLebens-Art, zu welcher mir mein Vater vorher gerathen, undwann ich mich darzu entschlossen wollen, immerhin feinhätte daheim bleiben können, und mich nicht erst darumin der Welt so strappazzieren lassen dürften. Wie ichdann äffters zu mir selber sagte, ich hätte diß eben so wohlbey meinen Freunden in England thun können, als daßich deswegen sooo. Englische Meilen unter Fremde undWilden in eine Wüsteney und so gar weit von Hausegegangen, daß ich von irgend einem Stück des Erd-bodens, welches die geringste Kundschafft von mirge-habt, nie etwas vernommen.
Solchergestalt pflegte ich meinenZustand mit äusser-stem Verdruß anzusehen. Ich hatte keinen Menschenzum Umgang, ausser dann und wann meinen Nachbar.Was ich haben wolle,muste durch meinerHände Arbeitgeschehen, und ich sagte öffcers, ich lebte eben wie einSchiffbrüchiger Mann,der an eine öde Insel verschla-genworden, und daselbst keine andere lebendige Seeleum sich hätte. Allein wie billich war es nicht, und wiesotten nicht alle Menschen ihm nachsinnen, daß, wannsie ihren gegenwärtigen Zustand mit andrer ihrem, dernoch schlimmer ist, vergleichen, der Himmel mit ihneneinen Wechsel hierinne treffen, und sie ihrer vorigen,abernun verlohrnen Glückseligkeit durch die Erfahrungüberzeugen könne: Wie billich, sage ich, war es nicht,
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