kokuntoii Lrulos.
tz wann den Schiffer, daß sie dock) den Fock-Mast ab-Hj, hauen dürfften; worzu er aber gar nicht stimmen wolle.
Wein als der Hoch-Bootsmann schwur, daß, wo ers^ nicht thäte, das Schiff sich ein Leck arbeiten und sincken. würde, ließ ers geschehen. Doch, als sie mit dem vor-^ dem Masi fertig, stund der Grosse oder Millers so loß,^ und erschütterte das Schiff so heffeig, daß man ihn^ gleichfalls kappen und über Boord werssen muste.
Jedermann mag selber urtheilen, in was vor einemM Zustand ich bey allem diesem,als ein junger See-fahren-^ der Bursche gewesen, da ich schvn kurh vorher eine sol-^ ehe Angst ausgestanden hatte. Doch wann ich die da-maligeGedanckenitzo, da es schon so lange her ist, an-^ noch ausdrücken kan, so wallete mein Gemüth zehen-^ mal mehr vor Schrecken über meine vorige Uberzeu-^ Zungen, und daß ich davon-ab- und zu meinem erst-^ mals gefaßten gottlosen Entschluß geschritten, als vor7° dem Tod selber: Und eben darüber, wie auch wegenA des grausamen Sturms, geriet!) ich meinen solchenZu-^ stand, als ich mit keinen Worten zu beschreiben vermag.
Allein das schlimmste war noch nicht einmal da,sondern^ der Sturm hielte mit solchem Grimm an, daß die See-^ Leute selber gestunden, sie hätten nie keinen ärgern aus-^ gestanden. Wir hatten zwar wohl ein gutes Schiff,^ aber es war schwehr beladen, und schwanckte dermassen^ M derSee,daß die Matrosen etliche mal schryen: Nun5p werde <.s sich leck arbeiten. Eines theils wars gut^ für mich, daß ich nicht wüste, was sie durch Leck-arbei-B ten verständen, bis ichs von ihnen ausfragte. Mittler-weile war der Sturm so hefftig, daß ich sahe, was manselten siehet, nemlich den Schiffer, denHoch-Boots-
mann