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Leben des Engländers
Begierden gleichsam wieder aufgelauffen, vergaß ichdie in meiner Noch gethane Gelübde und Versprechun-gen völlig. Es meldete sich zwar würcklich noch ie undie einiges Nachsinnen bey mir an,und die ernstliche Gc-dancken schienen gleichsam unterweilen wieder zurückkommen zu wollen; allein ich schüttelte sie vom Halse ab,hütete mich davor,wie vor einer Pest, hielt mich ausSauffenund lustigeGesellschafft,und bemeisterte die zu-rückkehrende HLhesso nannte ich bey mir die guten Ge-dancken) gar bald,also daß ich in s oder 6 Tagen einenso vollkvmmencnSieg über mein Gewissen erhielte, alsein jungerMensch aufder Welt, der dessen Stiche undErinnerungen durchaus nicht vertragen mag, nur ir-gend wünschen kau. Jedoch ich solle gar bald vonneuem vor dessen Gerichte treten, und die GöttlicheVorsehung beschlösse,mich,wie sie in dergleichen Fällendurchgchends pfleget, ohne alle Entschuldigungen zulassen. Denn da ich dieses für keine Errettung haltenwolle,so soltedie folgende eine solche Probe seyn, dabeyder allergottlvseste und verhärteste Bösewicht unter unssowol die Grösse der Gefahr als der Göttlichen Barm-hertzigkeit an sich erkennen mäste.
Am sechstenTage unsererSchiffahrt gehängte wir aufdieRheedevorAarmouth, -nassenes wegen cvntrairenWindes und stiller See feit dem letzten Sturm nurlangsam hergegangen. Hier musten wir anckern, weiluns der Wind noch immer entgegen, nemlich aus demSüd-Westen,ganßer 7 bis 8 Tage lang, in welcherZeit sehr viele andere Schiffe von Neucastte aufeben diese Rheede, als dem allgemeinen Haven,worinn die -Schiffe liegen und guten Wind nach
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