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Leben des Engländers
hen Tag noch stille und nachsinnend, auch noch immer-
mich GOtt auf dieser einzigen Reise beym Leben er,hielte, und ich meinen Fuß einsten wieder aufs trockneLand setzen wurde, ich gerade nach Hause zu meinemVater, und mein Lebetag aufkein Schiffmehr gehen,sondern seinen Rath annehmen, und mich niemalswieder in dergleichen Noth stürtzen wolte. Jtzo saheich deutlich,wie wohl und gründlich er de Mittelstandunter den Menschen gepriesen ! Wie ruhig und ge-mächlich er seine Tage zugebracht, daß er sich nie wederaufderSee denen Sturm-Wettern preisgeben, nochaufdem Lande mit schwehren Hand - Arbeiten schlep-pen müssen! und beschloß also bey mir selbst, als der ver-lohrne aber anitzo bußfertige Sohn, ich wolte michaufmachen und zu meinem Vater gehen.
Diese weise und vernüftige Gedancken währeten,so lange der Sturm anhielte, und noch etwas langer.Doch legte sich folgenden Tags der Wind in etwas,dieSee wurde stiller,und ich fieng an, dessen ein wenig ge-wohnt zu werden. Dem ungeachtet war ich den gan,
zu ein wenig Seeckranck. Allein gegen dieNacht klär-te sich die Lufft auf, der Wind war vorbey, und folgteein angenehmer Heller Abend; die Sonne gkeng voll-kommen klar unter, und den andern Morgen ebensowieder auf,und weil wir schwachen oder fast gar keinenMind,anbey ebne See hatten, und die Sonne daraufschiene,dauchte mir das Gesichte darvon das lustigste,so mir iemals vorgekommen.
Ich hatte die Nacht wohl geschlafen, war nun nichtmehr See-kranck, sondern luftig, und beschäme mitVergnügen das Meer, welches Tags zuvor so unge-stüm
Nur