kobinkon Lrusos.
4Lk
Durch Vorschub des Schottischen Kauffmanns,welcher hier von mir scheiden musie, machte ich mitvielen von diesen Herrn/ja auch mit einigen von denVornehmsten Bekanntschafft; Ich bekam von vie-len angenehme Visiten/ welche viel beytrugen,daßmir die traurigen Abend-Stunden des Winters kurtzwurden, Als ich einsmahls mit dem Prinhen - - - -welcher vor diesem ein Staats-viimKer Sr. Czaari-sten Majestät gewesen, eine Unterredung hatte, sohörte ich denselben die wunderbarsten Dinge von derHoheit, Herrligkeit, weiten Herrschafft,und unge-meffenen Gewalt seines Herrn, des Käysers vonGroß-Reussen erzehlen. Ich fiel ihm aber in die Re-de und sagte,daß ich vordiesemein weitunbeschränck-terMonarche gewesen, ob ich schon nicht eine so grosseAnzahl Unterthanen, noch ein eben so weitläuWgesReich besessen hätte. Diese Rede erweckte bey demRußischen Printzen eine grosse Verwunderung, wel-cher mich mit ungemciner Aufmcrcksamkeit ansäheund bat, daß ich ihm sagen möchte, ob dasjenige, waslch ihm so ernstlich vorsagte, einige Wahrheit in sichhielt.
Ich versprach ihm, daß seine Verwunderung also-sm würde aufhören,wenn ich Zeit hätte mich dißfallsbesser zu erklären, und dabey sagte ich zu ihm, daß ichungemesiene Gewalt gehabt hätte, mit meiner Unter-chanen Glück und Leben nach Gefallen zu handeln,und daß meiner unbeschränckten Macht ungeachtetkeine Person in meinen Ländern zu finden gewesen, diemich nicht recht kindlich geliebet hätte.
Er schüttelte den Kopffund gab mir zur Antwort,daß ich in dieftm Stück seinen. Herm den Czaar inDd z der