4os Leben des Engelländers ^
sprach er zu mir, daß ich michsel-rbetrögeTwemUch ^glaubte, daß gedachte Sache allda vorgegangen wä- ^re; sondern dieses hatte sich mehr als hundert Engii-, ^sehe Meilen von ermeldtem Dorff begeben, und die - vLeute aus dem Lande pflegten ihren Götzen unter der ^gantzen Nation herum zu schleppen. "Nun wohlan, >-antwortete ich ihm, so muß denn der Götze selbst"wegen dieses graujamen Mords gestrafft werden,"und das soll gewiß geschehen, wenn mich der Am«-mel nur biß morgen frühe leben läßt." Kurtz,als er sahe, daß ich schlechterdings entschlossen'^war, meinem Vorsatz zu folgen, so sagte er zu mir, ^daß ich dieses nicht allein vollziehen würde, ^immassen er mit mir gehen, und zum drittensMann einen von seinen Lands-Leuten einen sehr be« -svhechten Menschen mitnehmen wolte: er hieß densel- ^den den Lspicsme kickzräion, und versicherte mich, Edaß solcher nicht weniger Abscheu als ich vor dcrgleü Mchen Gewohnheiten hätte, welche so teuffelisch als derMTartarn ihre wären. Er führte selbigen zu mir, undich erzehlte ihm umständlich, was ich gesehen und wo-zu ich mich entschlossen hätte. Darauf nahmen wir kuns vor alle drey ganh allein dahin zu gehen,weil mein ^Consorte, dem ich solches angetragen, nicht vor gut be« A:funden mit dabey zu seyn. Er hatte mir gesagt, daß er Kallezeit bereit seyn würde mir beyzubringen, wenn es si«nöthig wäre mein Leben zu vertheidigen, allein ein sol-ches Unternehmen stände ihm keines weges an. Die«semnach sotten nur wa drey und mein Knecht dabey ^seyn, und wir beschlossen unsern Anschlag nicht ehe als ^um Mitternacht zu vollziehen, und solches mit aller er-sinnlichen Vorsicht und Verschwiegenheit anzufan« ^
gen. H