z8.4 Leben des Engellastders
und daß wir ihm desto grössernDanck schuldig wa- ^ren, weil er uns sein Versprechen vollkommen wohl ^hielt. Zwey Tage hernach bekamen wir drey Hum-Mdert Soldaten von der Stadt d>lsum, und zwey hun- »Bsdert aus einer andern Chinesischen Besatzung, wet--^'ches uns veranlaßte mit unserer Reise kühnlich fm, D"zufahren. ,.B
Die drey hundert Soldaten von deaum zogen vor !ßeian, und die andern zwey hundert waren unser Nach- sdtrab: Was uns betraft, so sahten wir uns auf die- BFlügel, und die ganhe L-E^e der Caravane giengin- -Z!der Mitte. Indem wir uns nun in dieser Ordnung M.auch tapffer herum zu schlagen bereit sahen, hielten Mwirdarvor, wir waren im Stand die Gefahr mit er» a srmeldten zehn lausend Tartarn zu theilen; allein da tzcwir sie den andern Tag erscheinen sahen, bekamen die MSachen wunderlicher Weise ein gantz anderes An-sehen. -,'jM
Wie wir aus einer kleinen Stadt, eksngu ge<snannt, zogen, musten wir sehr frühe über einen kleinenFluß gehen,^und wenn die TartamVernunfft gehabt „ ^hätten,so wären sie mit uns leicht fertig worden,indem ^sie uns nur zu der Zeit angreiften dürften, da die ^
vsne hinüber, und der Nachzug noch auf der andernSeite war; allein wir sahen sie nicht einmahlzmVorschein kommen. Als wir ungefähr drey Sm« ^den hernach in eine Wüste, so funffzehen oder seäM ^hen Englische Meilen groß, hinein kamen,so vermcrck-ten wir an einer grossen Staub-Wolcke / daß der ^Feind nicht weit wäre,und einen Augenblick drauf, sa- >. ^hen wir denselben in vollem Galop auf uns ankom-merz. Da sahe es nun um unsere Chineser, die unser ^
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