z8r Lebe n des Engell anders
aber sahe, daß ich nur verwundet, so wolle erdieWun- Wde besichtigen, um zu erfahren, ob sie nicht etwage- Bfahrlich wäre. Zu gutem Glück hatte es nicht vielzu iBbedeuten, und ich habe niemahls die geringste Folge-rung deswegen verspüret, nachdem der Hieb einmahl DZeheilet worden, so in zwey oder drey Tagen verrich,tetward. H
Wir eroberten durch diesenSreg keine grosse Beu- Mte,wirverlohrenein Cameel dabey und bekamen da- Kgegen ein Pferd; es war aber hierbey merckwürdig, ^daß, als wir wieder bey deresravsne angelangt, der MChineser,so mir das Cameel verkaufft, die Bezahlung ° ^davor zu haben verlangte. Ich wolte dieses nicht thun, ^und er citirte mich vor den Richter des Dorffs, wo dieOrsvsnc still gehalten hatte. Dieser war wie einer ^;von unsern Friede-Richtern,und ich muß gestehen,daß ^ cer mit grosserKlugheit und Unparteilichkeit mit uns ^verfuhr. Nachdem er uns beyderseits verhöret hatte,ftagte er den Chineser gar ernstlich, wer das Cameelgeführet hätte, und wessen Knecht er wäre? -Ich bin -1'.'"niemands Knecht, sagte er, und ich habe nur den A''Fremden begleitet, der das Cameel gekaufft hat..,wer hat euch deswegen angesprochen? ver- D,satzte der Richter. " Eben diesesFremde seihst, ant- ^"wortere der Chineser.Nun wohlan, sagte er, ^'ihr wäret zurselbenZeit des FremdenRnechr,und weil das Cameel seinem Unecht überge- Aden worden, so ijk davor zu halten, daß mau -dnesdem ^>errn selber überliesserr hat, und da- ^ ^Hers ist es billig, daß er dastelbige bezahle. ^.
Gleichwie nun wider diesen Abschied nicht ein AWon zu sagen war, so gefiel mir es so wohl, da ich die- ^