z68 Leben des Engellanders
OEciers uns zu commÄnckreu, falls wir angefallnlen zwürden, und alle diese Verordnungen wurden 4nicht durch Gewalt und Ansehen, sondern durch ein- ^mutige Verwilligung aller Rey senden gemacht, ge- Wsialr einem soviel als dem andern an dem gemeinen DNutzen der L^vrine gelegen war. ^
Die Strasse nach selbiger Seite gehet durch einüberaus - volckreiches Land; sonderlich giebt es da Weine grosse Menge Töpffer, und andere Leute, wel-che die schöne Erde zurichten, daraus man die Ge- ^säße macht, welche in der ganhen Melt so hoch ge-geschätzt sind. Mitten auff dem Marsch kam unseralter Portugiese, der uns zu ergötzen immer etwas ^zu sagen hatte, zu mir und versprach er wolle mir ^die grosse Luriolltät vonssanh China zeigen, wel-che, alles Bösen, so ich täglich von diesem Land sag-^te, ungeachtet, mich überführen würbe, daß man ^da Sachen sahe, die man in der gantzen übrigensWelt unmöglich betrachten könte. ' Nachdem er sichnun lange genung bitten lassen seine Meynung dcut-,^lichcr von sich m geben, sagte er zu mir, daß es einLust-Hauß wäre, so man gantz aus ChinesischerErde verfertiget hätte. " Macht ihr andern et-- ^ ^„was weiß, sagte ich zu ihm, die Sache ist leicht zu ^„begreiffen: alle Ziegel-Steine, die man in diesem„Land macht, sind von Chineser Erde, und das iß„kein groß Wunderwerck. Ihr verstehet es nichtrecht, antwortete er, von Chineser Erde, von ^wahrem Porcellan. "Das kan wohl seyn, gab ich„ihm zur Antwort, wie groß ist es, dass'lbige Hauß? ^„Wennn wir es in einer Schachtel oder Kastlem -^„auff einem Eameel können mitnehmen , wollen^