r74 Leben des Engellättdees
glücklichen Menschen in der That: Man hattest!,bigem denHalß abgeschnitten, und ihn gantz nackendan einem Arm auffgehenckt. Nalze dabey war einIndianisch Hauß, wo sich viele von den Vornehmstender Stadt befanden, welche mitten im Gefecht gewe-sen, und deren einige waren verwundet worden. Unst,re Leute sahen, daß sie wachten, weil sie miteinanderredeten, allein es war ihnen unmöglich zu wisstn wieviel ihrer waren.
Der Anblick ihres erwürgten Cameraden erweck,te bey ihnen eine solche Raserey,daß sie einander fchwu,ren sich deswegen zu rächen, und keines Zndianerö, derihnen in die Hände fallen würde, zu verschonen, umdenAugcnblick selbst schritten sie zum Merck. Gleich,wie nun die Häuser niedrig und gantz mit Strolche,deckt waren, so fanden sie keine Schwierigkeit solchein die Flammen zu bringen, und ehe eine ViertelStunde gantz verliess, brannte die gantze Stadt Mvier oder fünff unterschiedenen Orten. SonderlichVergüssen sie die Hütte nicht, in welcher sich die wa-chenden Indianer, deren ich alleweile gedacht habe,befanden. So bald das Feuer anfieng da auffzu,gehen, so suchten die armen erschrockenen Leute dieThür, und wolten sich retten, allein sie Waffen da ei,ne Gefahr an, die nicht geringer war, und vielge,dachter Boots-Mann erlegte deren zween mit feineteigenen Hand vermittelst seiner Streit, AzN Weildas Hauß groß und mit vielen Leuten angefüllt war,wolle er nicht hinein gehen und das Morden Mtzlichvollenden, sondern er warff eine Granate hinein, webche sie anfänglich erschreckte- wie solche aber nachM