264 Leben des Engellanders
sul sich hauffiger als gewöhnlicher nrassen versamm) ^jeten ; Doch gieng alles mit der gewöhnlichen Höff,lichkeit zu. Slö machten uns viele Lebens - Mittel ^welche sie gegen einige schlechte Waaren vertauschten,' ^und ihre Weiber versahen uns mit Milch und cini, ^gen Wurtzeln die wir mit Vergnügen annahmen, §Mit einem Wort, es war alles geruhig, undwirbe- Bschloffen sogar selbige gantze Nacht auff dem Lande ^Zu verbleiben, da wir eine Hütte, so wir von einigen ^Zweigen gemacht,zu unserm Lager gebrauchen wollen. ÄIch weiß nicht aus was für einer Vorempfindung, H>ich nicht so wohl als die andern zu frieden war dir gan- Mhe Nacht auff dem Lande zu verbleiben, und weil k«mir bekannt, daß unser Boot nur einen Steinwurff CDom Ufer, benebst zwey Mann solchen zubewachen, «»Dvr Aycker läge, so ließ ich einen darvon aus Land Wkommen und einige Zweige abhauen, um uns damit mim Boot zu bedecken, und nachdem ich den Seegel ach sffcgebreitet, legte ich mich drauff, und hatte dieses Grü« kne über mir zum Schirm. Ni
Ungefähr um zwey Uhr nach Mitternacht hörten Nwir einen von den Boots - Knechten entsetzlich schreyen/ krtund uns um GOttes willen bitten, mit dem Boot her-bey zukommen, wenn wir nicht haben wollen, daß alle Zunsere Leute niedergemacht würden; Zu gleicher Zeit ^hörte ich fünff Flinten - Schusse, welche hernach zweymal nach einander wiederholet wurden, ich sage fünffSchüsse, denn das war d ie gantze Zahl des Feuer - G<- Khwehrs, so sie hatten. Man siehet hieraus genungsam, h«daß, weil sie so offt schisssen musicn, selbige Barbara' ^von diesein Getöse nicht so erschreckt werden, als die an- ^Lern, mit welchen ich in meiner Ansul zu thun hatte.,