248 Leben des EnZelländers
und darauffruderten sie starckzu,damit sie^nuns Ekommen möchten. In der That rückten sie so nahe Iheran, daß sie uns konten reden hören, und sodenn be- sfahl ich der gantzen Lymphe Ruhe zu halten, biß daß Äsie zum andern mahl ihre Pfeile abdrückten, indessen ! -solte man das Geschütz in völliger Bereitschafft Hai-- ^ten.
Zu gleicher Zeit befahl ich Freyragen sich auffdenOberlof zu begeben und mit selbigen zu sprechen, undsolche hiernechst zu fragen, was ihre Absicht wäre.
Ich Miß nicht ob fle ihn verstunden, aber das ist mir j'wohl bewust, daß fünffoder sechs von denen, welche in Dden nähestc,n Lanoes waren, uns ihren Hindern ganz Unackend wiesen, als wenn sie uns gleichsam freundlich mersuchen wolten selbige mit einem Küßgen zu beehren. VOb dieses nur ein Zeichen der Verachtung heissenM-- ^te, oder ob sie uns dadurch heraus forderten, und den Wandern das zum Angriff gaben, das weiß ich A
nicht, gleich drauff aber fchrye Freytag, sie würden 8indemschiessen, undzudesarmen Kerlsgrossen Un» Zglück liessen sie mehr als drey hundert Pfeile in das »Schiff fliegen, von welchen niemand als mein treu« DDiener selbst verwundet ward, fein Leib war vor meu »nen Augen mit drey Pfeilen durchschossen worden, Iweil er der einzige war, den sie sehen kvnttn. 8
Der Schmertz,welche mir derVerluft dieses alten ^Gefährten aller meiner Bemühungen verursachte, ^trieb mich zu einer gewaltsamen Rach-Begierde. Ich -
befahl also fort man solte s. Stücken mitKattetsthen z
und viere mit Kugeln laden, und wir gaben ihnen er- 8ne solche Lage, daß ihnen das Andencken hiervon ihre -ganhe Lebens-Zeit gewißlich geblieben ist. Sie wa'