246 Lebendes Ettgellanders
welcher, da er in derJnsul so erschröckliche Sachen vondiesen Wilden hatte erzehlen hören, und zu dem nie-mahls in diesen Meeren gewesen war, nicht wüste waser davon gedencken solte. Er schrye zu zweyen oderdrehen mahlen, daß wir uns nichts anders versehen sol.ten, als daß wir würden gefressen werden. Ich ge-stehe,wie ich sahe, daß dasMeer still war, und daß unsdie Fluch nach dem Uftr zutrieb, so befand ich michnicht ohne Furcht. Nichts desto weniger sprach ichihm einen Muth ein, und rieth ihm alsofort den Anckerfallen zu lassen, so bald er sehen würde, daß dasFechtenmit diesen Barbaren unvermeidlich seyn würde. In-dem es nun immer still blieb, und diese Flotte ganh na-he bey uns war, befahl ich daß man den Ancker aus-werffen und die Seegel zusammen rollen solte. Zugleicher Zeit versicherte ich die l^uipHe.daß man vonden Wilden nichts zu fürchten hatte, ausser daß sie et-wadas Schiffin den Brand bringen mochten,umfel-bige aber hiervon abzuhalten, mäste man diezweei»Boote mit tvohlbewehrten Leuten anfüllen /und solcheganh nahe vest machen, einen am Hindertheil, den an-dern am Vortertheil des Schiffs. Nachdem diesesMittel gut geheißen worden, so ließ ich diejenigen, so indem Booten waren, eine gute Anzahl Eimer nelMnum das Feuer zu löschen, welches sich die Barbamaussen an das Schiff zu bringen bemühen könten.
Wir erwarteten die Feinde in dieser ündbald salM wir selbige ganh nahe; ich glaube nicht,daß den Augen einesChristen jemahls ein abfchemMAnblick vorgekommen sey. Zwar hatte sich der'W-Lllur in seiner Rechnung sehr betrogen: anstatt tau«send Lsnvrs waren deren enva ungefähr hundert uno
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