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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
770
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770 Wutiderthaten.

den, daß die Genesungen der Blinden, der Stummen, derTauben von Geburt an, die durch ein einzig Wort gescharhen; oder jählings und augenblickliche Genesungen, die durcheine einzige Handlung an abwesenden Kranken gewirker wur«den, Werke seyn, welche die Kräfte der Natur übersteigen ?Hier wäre wohl die Gelegenheit, den Gedanken Rousseaucnsumzukehren, und auszurufen: Sind diese die ehrwürdigenMachrsprüche, die überzeugenden Vernunftschlüsse unsrerPhilosophen! Gerechter Gott! mir schwindelt! ich weißnicht, wo ich bin! ^

Nach diesem dörfen Sie Sich, mein Herr! über die umbegreiflichen Ausschweifungen und Ungereimtheiten nicht mehrwundern, worein jene Philosophen verfallen. Sie dörfennicht erstaunen, daß der Verfasser des Handlexikons saget,wenn er ein Zeuge von einer Wunderthac wäre, so würdeer, anstatt die Macht des Herrn zu erkennen und anzubekhen,ein Manichäer werden, und sagen, es gebe ein Grund-wesen , welches zerstöret, was das andere gemacht hat;daß Rousseau bekräftiget, er müßte fürchten, daß ihn derAnblick einer wunderthat zum Narren machte. Alsodenken jene, die sich für die Weisen des Zeitalters, für Ver,theidiger der Vernunft,für Verbesserer der Religion ansgebm.Sie dörfen nicht wundern, daß der Verfasser der philosorphischen Gedanken meiner höllischen Begeisterungausrust:Dank sey der äußersten Zuversicht, die ich aufmeine Ver,nunft setze! mein Glauben steht nicht dem nächsten be-sten Gaukler zu Gnaden. Erzpriester des Mahomets!mache nur die Brummen gerade; gieb den Stummen dieSprache; den Blinden das Gesicht; heile die Gichtbrü-chigen ; erwecke die Podten. Aber willst du, - ich mich

zu