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Wunderthaten.
Der Philosoph.
Ich sehe nicht, wo Sie mit dieser Frage hinauswollen.Dennoch will ich Ihnen sagen, daß ich recht erstaunet wäre,und daß es mich sehr drolligt dünken würde, wenn mich rinanderer von meinen eigenen Gedanken belehren wollte.
Der Gottesgelehrte.
Gleichwohl ist es eben das, was die Herrn Philosophenmit uns thun wollen. Sie wollen uns selbst belehren, waswir von den Vätern, Legenden, und Wunderthaten denken.Sie sollten selber uns anhören, und von uns erfahren, wasunsre wahren Gesinnungen seyn.
Sie sollen dann wissen, daß wir die Väter, als Heilige,in Ehren halten, und ihnen, als Menschen glauben. Durchihr tugendsames Leben sind sie unsre Vorbilder. In derLehre der Glaubenssachen, der Sitten, und der Kirchenzuchl,sind sie die Fortpsianzer der Erblehre. In den Geschichten,die sie beybringen, erzählen, und anziehen, sind sie der Beur>»Heilung, der Untersuchung unterworfen, wie jeder andererZeuge. Auf diese Weise denken wir von den Vätern.
Sie sollen wissen, daß die berühmte GoldlegendeJakobs a Voragine, die Blumenlese der Exempel von
Läsa-
von geankreiche fort, welche die Herren Dell und Villaret vor ihmgeführet hatten.
Voragine^ Jakob de, ein Dominikaner im dreyzehnten Jahrhunderte,hat, nach dem Geschmacke desselben Malter«, eine Sammlung vonLeben der Heiligen herausgegeben, welche man aus Hochsthätznng -»»Goldlegende nannte.
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