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Weissagungen. 717
einem engländischen Namen, damit er kühner die Gräuelausspeyen möge, womit seine Seele erfüllet ist. ^ Es ist demnoch ganz gewiß, daß niemals ein Engländer gewesen ist, ssrin seinen Schriften die Gotteslästrungen zu einem so großenUebermaaße getrieben hätte. Aber, was gewinnt er durchseine gotkeslästrischen Ausdrücke, und seine ungereimten Sähe?Beweist er, daß es niemals wahre Propheten gegeben habe?Beweist er, daß alle Weissagungen unterschoben seyn, oderdaß nicht erfüllt worden sch, was sie bedeuten? Beweist er,daß die Flüchtlinge aus Languedok, und daß Iurieu fürwahre Propheten gehalten worden seyn? Man nehme vonseinen Reden die Verwägenheit, die Grobheit, die Unanstän,digkeit, die Schmähworte, und die Ausdrücke der pöbelhaf-ten Lastträger weg; so wird nichts mehr übrig bleiben. Auseben dieser Ursache würdigen wir uns nicht, die Gräuel,die er noch beyfüget, herzusehen, oder zu widerlegen.
Flüchtlinge^ Die resormirteu Franzosen, die aus ihrem Vaterlandsin verschiedne protestantische Länder entwichen, und insgemein Flücht-linge genannt werden.
Jurieu^ Peter, ein Franzose, gierig wegen der resormirteu Religionnach Rotterdam, wo er sowohl mit vielen katholischen Gelehrten, alsauch mit Bayleu viele Streite hatte. Cr wähnte, die Resormirteuwürden wieder nach Frankreich berufen werden, und im Jahre 171;.sollte die Ankunft de- Reichs Christi seyn. Er starb 171z. zu Rotter-dam.
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