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Ursprung des Bösen.
rer natürlichen Unvollkommenheilen, zu den Absichten dien»lich sind, zu welchen sie Gott gemacher hat, und die er sich, Mals seiner würdig, hat vorstellen können. Man fühlet, Laßbas Vermögen, welches der Mensch empfangen hat, dasGute nach seiner Wahl zu wirken, der Tugend den Vorzug A"zu geben, dem Schöpfer seine Dienste freywillig zu leisten, ^den ersten Grund von der wahren Schönheit der sittlichen ^Welt ausmachet. Endlich fühlen wir alle im Grunde der ^Seele, und ein jeder Mensch, der seine Vernunft brauchet, ^der zu denken, zu überlegen weiß, erkennt es auf gleiche ^Weise, daß nur die Liebe zur Wahrheit, zur Gerechtigkeit, ^zur Tugend, welche der Mensch aus eigner Wahl ausübct, ^lobenswürdig sey; daß nur sie Hochschähung und Ehrfurcht ^verdiene, und auf der Erde ein Schauwunder zeige, welches ^wahrhaftig tauglich ist, unsre Achtung zu erwerben. ^
Alles ist dann von Gotte gut: * V iäit Deus cunÄa»quse ksLerst, öc erant vsläe bona. Alles ist am Men.schen gut, der seine Freyheit brauchet, um den AbsichtenGottes zu entsprechen. Das Böse kann nur von dein Mir-brauche Herkommen, welchen der Mensch mit den Kräften " Emachen wollte, die er von seinem Schöpfer empfangen hat.
Man soll nach keinem andern Ursprünge forschen. Allesstimmet hier mit dem, was uns das innere Gefühl, die Ver, »nunft, die Offenbarung saget, vollkommen übereinS.
Der Gottlose fühlet es, wie alle übrige Menschen. Esfehlet ihm nichts, als Redlichkeit und Aufrichtigkeit: ft ?iwürde ers gestehet». ^