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2 (1777) M - Z
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639
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Vorurtheile. §z-

dichte; Bramante, palladis, philibert vonLorme,B!on°--et in der Baukunst waren? Was für nützliche oder merk-würdige Entdeckungen hat es in den Wissenschaften und schö,nen Künsten gemacht ? Wie wird die Nachkommenschaft die-ses Zeiralker benamsen? Sie wird es gewiß nicht das Zeit,alter der Erfindungen und der Wuchert nennen. Mer wirr-ste es nicht das Zeitalter des Eigendünkels und des Unglau-bens heißen können?

Es ist ein eben so unvernünftiges und verdammlichesVormthei!, wenn man behauptet, man dörfe nichts in derReligion annehmen, das die Vernunft nicht begreifen kann.

Es ist unvernünftig, weil die Natur sechsten voller Ge,Heimnisse ist, welche die Vernunft gleichwohl nicht verwerfendarf, und welche sie unmöglich begreifen kann.

Es ist verdammlich, weil es die Gründe der Religionuntergräbt, und alle Offenbarung verwirft, wovon man den-noch unumstößlich beweist, daß sie möglich, nochcherrtig,und wirklich da sey.

Es ist eines der gefährlichsten und schädlichsten Vorur,theile, wenn man behauptet, man könne sich mit dem na-türlichen Gesetze, und mit der natürlichen Religion genügen,weil man alsdann durch jene Worte von natürlichem Ge-setze und natürlicher Religion nichts anders versteht, als disNeigungen der Natur; und sogar jene, welche die lasterhaf-testen

Lassos Torquato, hat das bekannte Gedicht vom befreiten Jerusalemgeschrieben. Er starb zum Ende des sechszehnten Jahrhunderts.

Bramante^ palladis) Im Artikel: Satoinon. H.B.zyr. Seite.

philibert von Lorme^ Im Artikel: Chinesen l. B. 14;. Seite.

Blonde!) Franz, ein geschickter Mathematiker und Baakünstler, hatden Entwurf zu den neuen Thoren und Verzierungen gegeben, hiezuParis angelegt würben.