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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
610
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A'

6ia Vernunft.

Gläubigen mitzucheilen; ihr Sicht, ihre Führe?, ihre Lehr,Meister zu ftyn : indessen daß die Gläubigen sich genügen,mir einen, herzhaften Gehorsame die Pflichten zu erfüllen,welche die Vorsehung ihnen ausgeleger hat.

Diese vorzüglichen Glieder der christlichen Gemeine ge,ben von den Wahrheiten der Religion die gründlichsten, dieklärestm Unterweisungen, die zum fähigsten sind, einen Men«schen, welcher nur der reinen Vernunft Gehör giebt/ zufrie,den zu stellen. Und man sehe, wie sie in diesen Unterweisun-gen zu Werke gehen.

Erstlich erklären sie, daß sie nichts aus sich sechsten sa-gen , oder sagen dörftn; daß sie nur die Verwahrer derWahrheit sind, und die Pflicht haben, dieselbe also vorzu-tragen , wie sie von ihren Vorfahren auf sie gekommen ist;daß man in der Religion, nach dem Grundsätze des großenPapsts und Märtyrers, des heiligen Stephans, nichtsNeues vortragen darf, und daß die Lehre in der Kirche nureine Uebergabe, oder Mittheilung eben derselben Wahrheitenseyn soll, welche im Anfänge gelchrer und empfangen wordensind. 'IM innovetur; nili iguoä traöitum eii. DieLehre in der Kirche geht dann bis an die Apostel, und fvl,glich bis an Jesum Christum, den Ursprung aller Wahrheit,selbst zurück. Nun, Jesus entdecket seinen Aposteln, daßer ihnen alles geoffenbaret habe, was er von seinem Vatervernommen har: * Omnia, hua-Lum^ve suRvi a statremeo, nota keci vobis; und daß der heilige Geist, den erihnen senden wolle, sie alles lehren und ihnen alles eingebenwerde, was er ihnen gesagtt Hakte: ** Ille vo8 clocebitomnia, L i'uZ§eret vobis omnia, HnsecumHue öixero

voliis.

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^ Joh. XV.

" Ebmd. XIV.