Thterseele. 5^
ihnen geistige Seelen zu geben; z. daß es eine natürlicheFolge eines Grundsatzes sey, der aus sich selbsten ungereimtist, wenn man saget, diese geistigen Seelen sterben mit demLeibe; 4. daß jenes, was wir van der Natur und den Hand,lungen der Thiere kennen, uns nicht erlaube zu zweifeln,daß eö in ihnen eine Grundursache der Verrichtungen gebe,die von den Hülfsgliedern unterschieden ist; aber daß Gott,welcher sie nur zu unserm Dienste erschaffen hat, uns ver,bergen gelassen habe, was die Natur dieser Grundursachefty. Dieß ist alles, was der vernünftige Mensch von derThierseele bekräftigen kann.
Zweyter Artikel.,
Lehre des Abschreibers Baylens von -er Thierseele.
k?Vc ganze Lehre des Verfassers des Handlexikons von der^ Th erseele besteht darinnen, daß er mit einem Spöt,tertone die alten Einwürfe wieder durchbeutelt, welche überverschiedene Systeme gemacht worben sind, die sich auf dieseFrage beziehen, ohne etwas neues beyzusetzen, und daß eretliche Grundsätze des Materialismus hineinstreuet, wie jenesind , die man in den vermischten Schriften aus der Phi»losophte und der Gelehrsamkeit antrifft. Wir wollen mitwenigen Worten die Ungereimtheit dieser Grundsätze und die-ser Einwürfe vorstellen.
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Die Schulpedanten fragen: was ist die Seele derThiere? Ich verstehe diese Frage nicht. Lin Baum hatdie Fakultät.seinen umlaufenden Saft in seine Fibern auf,zunehmen, die Rnospen seiner Blätter und seiner Früch»te aus einander zu falten; wird man mich fragen, was
die