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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
535
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Tauf e.

ATHer sollte es glauben, daß zwischen der Seele, welchevormals den berufenen Abtrinnigen, Julianen , be,geisterte, und jener, welche heul zu Tage den Verfasser vomphilosophischen Handlexikon beleb«, ein so nahes Verhälmißund eine so große Gleichheit wäre ? Man bemerket an beydeneinen gleichen Abscheu vor der Taufe, die sie beyse empfan,gen haben. Um das Zeichen auszulöschen, welches diesesSacrament in die Seele präget, nahm Julian zu den ver,dammlichen Reinigungen der Götzendiener die Zuflucht. Umden Christen die Gesimmugen der Ehrfurcht, die sie diesemSacramenle schuldig sind, aus dem Gemüthe zu bringen,sparet der Verfasser des Lexikons weder Lügm, noch Ränke.Damit wir die Wahrheit in alle ihre Rechte wieder einsetzen,wollen wir mit wenigen Worten erklären, was die Taufeder Christen fty; und dann werden wir zeigen, wie aus»schweifend und gottlos die Einwürfe des Gegners lamm.

Erster Artikel.

Was ist die Taufe der Christen?

A>is christliche Kirche bedienet sich des Worts: Taufe,^ um die erste Weihung zu bedeuten, wodurch ein MenschGotte geheilig« wird, wann sie denselben in die Gesellschaftder Christen aufnimmt, und wann er sechsten ein Christ wird.Das Wort: taufen, heißt: waschen, reinigen, eintauchen.

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