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2 (1777) M - Z
Entstehung
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529
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System. ^29

wohl sagst eben derselbe Mann, die Materie und die Be-wegung, welche die ganze Wirksamkeit, Kraft, und Stärke-er Namr ansmachen, seyn ewig. Es muß dann oasmenschliche Geschlecht, welches eine nvthwendige Wirkungjener Kraft und jener Stärke ist, auch ewig seyn. So hates dann keinen Anfang gehabt. Jene Kindheit des menschli-chen Verstandes, und jene ungesitteten Vorfahren, wovon ecuns spricht, enthalten dann nichts, als einen groben Wider-spruch, em lächerliches Geschwätz, einen Schnitzer, der aufden Erfinder passet.

Zweyte Anmerkung. Er vermmhet, daß der ersteStand des Menschen wild und ungesittet gewesen sey. DieseVermuthung gilt bey den neuen Philosophen a!i?s: dennvermittelst dieser Vermuthung können sie ihrer Einbildungfreyen Zügel schießen lassen; sie können chre ungereimtenSysteme ohne Scheue m den Wind bauen, uns auf die Of-fenbarung lästern. Aber diese Vermuthung bringt ihnenwenig Ehre, weil sie ganz ohne Bewerfe ist, und weil alleglaubwürdigsten Denkmäler dawider zeugen. Sie ist ganzohne Beweise: denn wie wissen sie, und wie haben sie erfüh-ren, in was für einem Zustande der Mensch vor fünf odersechs tausend Jahren war ? Sodann zeugen auch alle glaub-würdigste Denkmäler dawider: denn alle Schriftsteller, wel,chevondem Ursprünge verschiedener Vöcker gehandelt ha-ben, lassen sie durch Pflanzstädte entstehen; und diese Pflanz,städke waren Truppen von Menschen, die in Gesellschaftlebten. Der erste Stand des Menschen war also nichtwild und Ungesittet; er hat es nicht werden können, außerwann er von der Gesellschaft abgesondert gewesen ist, oderwann er sich sechsten davon abgesondert hat.

H- Band. L l

Dritte