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Sündfluth. ^ 48z
ftn von Sande oder Kiesel, die an einer Küste liegen geblie,den sind, eben so wenig Veränderung in der Welt gemachthaben, als in einem Flusse etliche Schuhe breit Erde oderKieselsteine machen, die sich einsenken und an seinem Gestadeliegen bleiben.
Man ziehe Strabo und Pomponius Mela, jene Erd,beschreibet zu Rache, die vor sechszehn bis siebenzehn hundertJahren geschrieben haben; so wird man finden, daß fie unsdie Küsten Spaniens, Galliens, Italiens, Griechenlands,Asiens, Afrikens, eben also vorstellen, wie wir sie noch heutzu Tage sehen; daß Seehasen, welche in allen diesen verschie,denen Ländern gelegen, und seit mehr als zweyen tausendJahren bekannt sind , sich noch heut zu Tage in der nämli-chen Stelle befinden, wo sie dortmals waren, und die Schif-fs aufnehmen, wie sie dieselben allezeit ausgenommen haben.Gleichwohl müßten, nach ihrer schönen Berechnung, dieseSeehasen schon acht oder zehn Meilen von den Küsten ent,ferner seyn. Man vergleiche unsere neuen Mappen mit je-nen , die nach Strabo, Pomponius Mela, u. m. a. ge,macht worden sind; so wird man sehen, daß die Küsten ammittelländischen Meere vollkommen die nämlichen find: mattwird Lalpe oder Gibraltar, Rarthagenen, Barcelonen,Marsilien, Antibes, Genua, Ostien, Neapel, Rsrfu,Lonstantinopel, Sayd, oder Sidon, Rarthago, oder viel,mehr seine Trümmer, darauf sehen; man wird sie noch anden nämlichen Stellen sehen, wo sie vormals waren. Al,so ist dieser Einfall von der Verrückung der Meere nichts,als eine Erfindung eines Romanschreiberö.
Die Veränderung der Lage bey Aisueemorkes, Fr«,jus, und Ravenna beweist nichts für Ihre Sache. Man
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