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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
474
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474 Sündflll'th.

. daß sie nicht anschwellen, warm sie in großer Menge sind?Haben sie dann die Sündfluth verhindern können?

Was wirken die Gesetze der flüssigen Körper für oderge zm dre nämliche Sache? Die Luft ist flüssig, der Rauchist flüssig, das Wasser ist flüssig und fließend. Die fließe«,den Dinge legen sich wagrechr, wirken, und schweren aufalle Seiten; das ist, gegen die Seiten, wie gegen den Grund;und eben die Natur der fließe-rven Dinge dienet, von imh,rern außerordentlichen Umstanden der Sündfluth die Ursacheanzugeben. Ich sehe nicht, warum man jene großen Wor,te von Gesetzen der flüssigen Körper, von Gesetzen der Schwe,nwg brauchet, um die Erzählung des Moses anzustreiten.

Der Irrgläubige.

Aber, es ist unmöglich zu bewegen, daß es eine zulängli-che Menge Wassers gegeben habe, um den ganzen Erdballzu bedecken, und fünfzehn Ellbogen hoch über die höchstenBerge anzuschwellen.

Der Christ.

Und wie viste Dinge giebt es nicht, die man zugebenmuß , obschon man nicht beweisen kann, wie sie Haben gesche-hen können ? Hätte ich das Recht zu schließen, daß «neSachs nicht geschehen fty, weil ich nicht begreifen kann,wie sie geschehen seyn möge ?

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Der Irrgläubige.

Allein, wo wollen Sie eine zulängliche Menge Wassersfinden, um den ganzen Erdball zu bedecken ?

Der Christ.

Und Sie, haben Sie die Tiefe aller Meere geaichel?Haben Sie die Menge der verdünnerken Wasser gemessen,welche mit der Luft vermenget sind, die unfern Dunstkreis aus-

machel?

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