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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
423
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Schöpfung. 42z

so scheint es in diesem Falle, daß die Juden glaubten,ihr Gott oder ihre Götter seyn männlich und weiblich.Im übrigen weiß man nicht, ob der Verfasser sagenwolle, dtt Mensch habe Anfangs beyde Geschlechter ge,habt.

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Wenn man diese Reden für Reden eines Tollsinnigen an.sieht, so muß man ihm eine Wohnung anweisen, wo er sieverdienet. Wenn man sie als Reden eines Freydenkers be-trachtet, so erregen sie einen billigen Abscheu, und fodernBestrafung.

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Und er ruhete am siebenten Tage. Die phönicier, dieChaldäer, die Indianer sagten, Gott habe die Welt insechs Zeiten gemacht, welche der alte Zoroaster die sechsGambar nennt, die bey den Persern so berühmet waren.Es ist unstreitig, daß alle diese Völker eine Götterlehrehatten, ehedie jüdische Horde in den wüsten <l>reb undSinai wshnete: ehe sie Schriftsteller haben konnte. Esist dann überaus wahrscheinlich, daß die Geschichte dersechs Tage eine Nachahmung von den sechs Zeiten sey.

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Was ist doch dieses beständige Berufen auf phönicische,chaldäische, indianische Schriftsteller, Gelehrte, und Philo,sophen, von denen keine Sylbe vorhanden ist, und die mannur aus etlichen Nachrichten kennet, welche um sehr vieleJahrhunderte jünger, als Moses, sind? Wenn der Verfas,ftr des Handlexikons diese Schriftsteller kennet, warum bringter uns keine Stellen daraus ? Warum bestimmt er nicht die

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