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2 (1777) M - Z
Entstehung
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421
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Schöpfung. 421

mernden Lichte kann man nicht die Finsternisse seiner Lügenzerstreuen! Was für herrliche Begriffe von den HoheitenGottes, von seiner Ewigkeit, seiner Unermeßlichkeit, seinerGeistigkeit, und allen seinen unendlichen Vollkommenheitenbiethenuns nicht die Bücher an, die von den Juden Her-kommen ! Und wenn die Philosophen sich unterwinden, unsdie Hoheiten Gottes zu erkennen zu geben, müssen sie nichtvon den Juden ihre Begriffe borgen? ^ Der -Herr, sagetMoses, herrschet in alle Ewigkeit, und über alle Zeitenhinaus. Er ist -er unüberwindliche Bönig, -erewig lebet, der immer da ist, und dessen Allmacht,Hoheit, und Barmherzigkeit Niemand zu beschreiben,hjg ist, saget der Sohn Syrachs. wie wunderbar,o Herr! sind deine Renntnisse! ruft David in seiner Be-geisterung aus: wie mächtig sind sie! und wer wird je-mals sie erreichen können? wo werde ich Mich derj un-endlichen Scharfsicht deines Geistes entziehen ? Rann ichjemals deinen Augen entweichen? wenn ich mich biszum Himmel erhebe, so bist du dawenn ich in den Ab-grund der Erde hinabsteige, so bist du wieder da. Sollich an das äußerste Ende des Meeres fliegen, so wirdmich deine Macht dahin leiten: soll ich mich in Finster-niß einhüllen? Aber die Finsternisse sind vor dir, wiedes Tages Licht. Man durchgehe alle jüdische Bücher,Jobs, Jsaias, Ezechiels, der Macchabäer; ü. s. w.so werden sie allenthalben die erhabensten Begriffe von den un-endlichen und unbegreiflichen Vollkommenheiten Gottes vor,stellen: und man saget uns kaltsinniger Weise: Die Ju-den glaubten beständig einen körperlichen Gott, wie alleübrige Völker. Man

* 2. S. Moses. XV. *» Jef. Syr. XVIU. iz8. Psalm.

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