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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
396
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KVHan findet im philosophischen Handlexikon einen Artikelvom Schicksale, wo der Verfasser alle Ausschweifun»gen, die Hobbes von diesem Gegenstände vorgetragen hat,ganz genau sammelt, und ganz treulich ausschreibt. Erb»mühet sich, sie Lurch die Zierlichkeiten seiner Schreibart zuverschönern , und er wiederholet sie mit einer Mine, die ve»muthen läßt, daß er zufrieden ist, so gut geschrieben zuhaben.

Man kann das System vom Schicksale für den stärk«sien Beweis der Blindheit des Heydenrhumes, der Aus«schweifung der alten Philosophen, und der groben Dumm»heit derjenigen betrachten, die ihnen Gehör gegeben haben.Das Schicksal war, nach ihrer Meynung, ein nothwrn»di,es Gesetz, ein ewiger Rarhschluß, welcher alles, wasimmer einem jeden begegnen sollte, unwiederruflich bestimm-te und ordnete, und welchem dis Götter, wie die Men»schen, unterworfen waren. Es haben zwar mehrere gelehr-te Heyden die ganze Ungereimtheit dieses Wahnes erkannt:Cicero scherzet nur darüber Ln seinem Buche Oekuto, woer ausdrücklich saget, daß das Schicksal ein eitel Hange»spinnst sey: IHtj vi8 nulla eft. Ssmka streitet imzwey»ten Buche der Naturfragcn heftig dawider; und plutarchgiebt in seiner Abhandlung von den Widersprüchen der Stoi«ker die ganze Albernheit davon zu erkennen.

Dennoch will man diese Ungereimtheit heut zu Tage wie»der aufwärmen, und Lurch Vernunftschlüsse, Beyspiele, undZeugnisse bestätigen. Man wird auf die Kraft dieser Be»

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