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ses Platzes, und in der vornehmsten Ansicht dieses Umkrei-ses wurde der Tempel errichtet. Er halte zur Baulage denerhabensten Orr von Jerusalem gewählet, damit dieses herr-liche Gebäude von allen Seiten gesehen werden könnte,und damit es scheinen möchte, daß das Haus des Herrnüber all sein Volk erhaben sey. Apollodor gab, Mshundert Jahre danach, Adrianen eben diesen Rach, umdie Baustelle für einen prächtigen Tempel zu wähle», dendieser Kaiser zu Rom aufführen lassen wollte. ^
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Hundert achtzig tausend Hebräer, ohne von den fremdenArbeitern zu reden, welche Salomon noch aufnahm, wur-den durch mehrere Jahre angestellet, den Bauvorrarh zudiesem Gebäude zu bereiten, dasselbe anfzmichten, und zuseiner Vollkommenheit zu bringen. Es wurde auf eine ss ;dauerhafte Art aufgebauer, wie der Geschichteschreiber Jo-seph bemerket*, daß es schien, als müßte es so lange,als die Welt, dauren. Abcr es wurde, nach vier hundertund stebeuzig Jahren, von Nabuchodonosor verbranntund gänzlich zerstöret. Achtzig Jahre danach, wurde esvon Zorobabel wieder aufgerichm: aber dieser zweyte Tem-pel kam an Schönheit und Reichrhume dem ersten nichtgleich. . Herodes unternahm cs, ihm sein voriges Ansehenwieder zu geben, und zu ersetzen, was noch fehlste, umdie Pracht Salomons zu erreichen. Endlich eilf hundertdreyßig Jahre, nachdem Salomon den Bau davon ange-fangen hatte, wurde er in Aschen verkehret, und nicht mehr jaufgebauet **. Er war, saget der. Geschichtsschreiber Io- >seph, *** sowohl wegen seiner Größe, seiner Pracht, j
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* Iüd. Altert!) 8. D. 2 . Rap.
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