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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
381
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ye, oder ungesittete Anweisungen zu Liebeshändeln,oder Vernunftschlüsse und Sprüche eines epikurischenPhilosophen. Laßt uns sehen, ob man nicht Grundes ge-nug hätte, ihr Unheil zu verwerfen.

I.

* Das erste Buch der Röntge saget, Bethsabee habevom David crbethen. - er ihren Sohn Salomon, an-statt seines ältften Sohnes Adonias, krönen ließ. Es istkein Wunder, daß eine Frau , welche an dem Tode ih-res ersten Mannes mitschuldig war, Arglist genug be-saß , um der Frucht ihres Ehebruchs nim Erbreiche zuverhelfen.

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Ich denke, ist vernünftiger, wenn inan die gräuli-chen Falschheiten, welche hier der Verfasser des Handlexikonsauf die Bahne bringt, seiner häßlichen Seele, als der Un-wissenheit zuschreibt. Er wird deßhalben nicht weniger ver-ächtlich , aber noch hassenswürdigcr seyn.

1. Es ist eine Falschheit, daß im ersten Buche der Kö-nige stehe, was hier der Verlänmder behaupten will. Eswird in diesem ganzen ersten Buche von Bethsabeen undSalomon kein Wort geredet; und es konnte kein Wort da-von geredet werden : denn dort werden nur Dinge erzählet,,welche sich begeben hatten, ehe David auf dem Throne warund er nahm Bethsabeen erst zur Ehe, nachdem er zwanzigJahre gehecrschet hatte.

2 . Es ist eine Falschheit, daß Bethsabee an dem Todedes Urias, ihres ersten Mannes, mitschuldig gewesen fty:diese Abscheulichkeit ist von der Erfindung unsers Schrift«

jteliech.

* Phil. Handlexik.