Religion. zi-
Gölte etwas z« opfern, daß für Gott würdig wäre. Aberdurch die Vereinbarung diefes Einflusses und dieser göttlichenKraft Jesu Christi mit den Kräften und dem Vermögendes Menschen, wird der Mensch ein wahrer Anberher undein würdiger Anbether Gottes; und er hat kein anders Mit,tel, als dieser, ein wahrerund würdiger Anbether Gotteszu werden.
Und man glaube nicht, daß wir hier etwas Außeror,dmtliche- aufzubringen suchen. Wir sagen nichts Neues»und vieleicht ist im ganzen Evangelium nichts so rührend,als die Weise, mit der sich Jesus Christus sechsten ausdrü,ckt, da er uns diese erhabenen Wahrheiten vorträgt.
* wie der Rebzweig, saget er, aus sich selbst kein«Frucht bringen kann, wenn er nicht an dem Rebstockehängt: also könnet ihr keine Frucht bringen, wenn ihrnicht in mir bleibet. Ich bin der Rebstock, und ihr seyddie Zweige, wer in mir bleibt, und in wcm ich bleibe,der brmgt viele Frucht: und ohne mich könnet ihr nichtsHervorbringen. Wer nicht in mir bleibt, der wird weg,geworfen werden, wie ein Zweig, den man abhaut,der verdorret, und zu nichts mehr tauget, als daß manihn ins Feuer werfe.
Diese so innerste Vereinigung mit Jesu Christo, die aberden Christen so wenig bekannt ist, stellet uns mit gleichemNachdrucke der große Apostel vor, welcher von Jesu Chri,sto sechsten wunderbarlicher Weise unterrichtet worden war.** Jesus Christus, saget er, das Bild des unsichtbarren Gottes, der Krstgcbohrne aus allen Geschöpfen,das Haupt der Rirchengemeine: Jesus Christus ist vorallen Dingen; durch ihn besteht alles; auf ihn ist alles
gebauek
' 2»h. xv.
- " Koloss. I. II.