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2 (1777) M - Z
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284 Evangelische Räthe.

bende, einnehmende Redensart: aber von Vernunft, gesum ^dem Verstände, Wahrheit, wird man nicht den geringstenFunken gewahr. Wir sagen nichts weiter davon.

IV. - K->

Er tadelt endlich die Weichlichkeit und die Sinnlich« ^keit. Was für eine Wirkung machet diese Sittcnlchcebey ihnen? Sie werden rasend; sie bewaffnen sich mitGeißeln, mir peitschen, mit eisernen Zacken; und grau,sam gegen sich selbsten, zerfleischen sie sich ohne Barmher-zigkeit, wie die Priester Baals in Gegenwart des Eliasrhaten. Was würdet ihr ärgers thun, unsinnige Tro. ^pfen! wenn ihr jenen bösartigen Geist, den ihr Teufelnennet, für euer» Gott erwählet hättet?

Gott strafet die Sünder nach der Beschaffenheit derSünden. Die höchste Oberkeit strafet die Verbrecher nachder Beschaffenheit der Verbrechen. Ist es zu wundern, daßein Christ sich bestrebe, der Gerechtigkeit Gottes vorzukom«men, da er sich selbst wegen seiner Sünden züchtiget? DasFasten und die Kasteyungen sind durch die Bcyspiele derPropheten, durch die Räthe Jesu Christi, durch die Er-mahnungen der Apostel gutgeheißen. Aber nach dem Ge>schmücke der Philosophen sind sie nicht: es folget keineswegsdaraus, daß sie derselben nicht sehr wohl vonnöthen hätten.

Mir enthalten uns, die Abscheulichkeiten, welche Pol,krire in seiner philosophischen Rede von der Natur des Ver-gnügens vorträgt, hierzu wiederholen. Ein Mann, derzu sagen waget, das Vergnügen sey das einzige Triebrad der