Druckschrift 
2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
265
Einzelbild herunterladen
 

Eitz

Ki

V

ei!ii

M

kB

A»

P»

Der Prediger. ssz

« Damit er das menschliche Her; von den irdischen Dm.gen noch besser abziehe, zeiget er uns nachmals, was fürkränkende Auftritte, und häßliche Kämpfe die Leidenschaftengiften; wie das Verdienst ein Schlachkopftr des Neides wird;wie die Unschuld verfolget und ohne Beschützer ist; wie einMensch, der keinen Erben hat, nach Reichkhume geizet; wieunnühlich die Sorgen und die Begierden sind, womit sichdas Herz des Menschen beschäfftiget: denn die Glückseligkeitaus Erden besteht allein im Frieden der Seele, und in derMäßigung , womit man der Güter genießt, dre man vonGott empfangen hat. tloc itaque vilum est müm bo-rmm, ut comeckat yuis, L bibat, Lc truswr l-etitiaex labore 5uo: -- koc eli ckorwm Osi.

Nachmals kömmt er auf die Grundsätze, welchen derMensch in seinem Wandel Nachkommen soll: er heißt ihn derNeugierigkrit und der WißbegierdeSchranken setzen; mit demweiblichen Geschlechts behutsam umgehen; daß GefthGonestreulich beobachten; des Todes gedenken; viele Dinge demUrtheile des Herrn unterwerfen; auf das Gute, das manwirket, nicht allzu viel Rechnung machen; seine Belohnungvon dem Menschen nicht erwarten. Und damit er die Weis,heit der Vorschriften, die er giebt, fühlbarer machen möge,erwecket er die Aufmerksamkeit durch einige lebhaftere undausgezeichnete Züge der Ausschweifungen, wozu die Leiben,schäften, die Unbesonnenheit, und die Bosheit verleiten.

«« Endlich ermahnet er zum Beschlüsse den Menschen,die gegenwärtige Zeit zu benutzen; des göttlichen Gerichteszu gedenken; dis guten Werke nicht auf die späten Tage eines

schwäch«

* Ebcnd. IV. V. VI. * * Eben-. VII. VIII. IX. X.

'»»Eben-, xi. xii.

R s