L48 Beter.
Handlexikons und Bolingbroke wider ihn ausgespieeahaben.
I.
Peter, heißt es im Handlexikon, ist für den Bischofvon Rom gehalten worden. Aber man weiß genug,-aß es zu derselben Zeit, und lange danach, kein besonde-res Bischofthum gegeben hat; die christliche Gemeine haterst gegen das Ende des zweyten Jahrhunderts eine Ver-fassung angenommen.
Es mag seyn, daß Peter die Reise nach Rom ge-macht habe; allein man hat keinen Beweis davon. Eswar ein heiliger Mann, dem man eine Pfründe zu Romsehr theuer zu kaufen gegeben hatte; welches man eineSimonie heißt. Man fragte ihn, ober glaubte, daßSimon Peter zu Rom gewesen.*- Er gab zur Antwort:Ich glaube nicht daß Peter dort gewesen sey; aber vomSimon weiß ichs gewiß.
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Es wäse hart, mehr Lügen in weniger Worten vorzu-bringen. Wir wollen sie alle stückweise aufnehmen, und in >«das Helleste Licht setzen. ^ A
1. Das Mährchen vom heiligen Manne, der eine k
Pfründe zu Rom gekauft hatte, ist nicht gut ausgesonnen: «
denn man erkennt weder jene, die Pfründen verkaufen, noch !
die, welche sie kaufen, für Heilige. , §
2. Nur ein Unwissender mag sagen, es Habe beym Am jfange des Chrrstenthums keine besonder» Bifchofthümer ge- Igeben. * Der heilige Peter weihete den heiligen Markuszum Bischöfe von Alexandrien; er bestellte Evodius für
feinen
* Hier»», von den geistl. Schriftst.