Ordenögeistliche. -05
^ sondern sie bestreiten, bändigen, besiegen heißt; folglich einePhilosophie, welche die erhabenste, und für den Menschen,nach semem Verhältnisse mit Gotte betrachtet, ine aller-nützlichste ist-
Man kann nicht zweifeln, daß die Benedikten, dieBernarden, di/ Dominikus, die Lranzen von Assisi dieganzen von Paulen, dir Ignazen , der Erde große Bey,spiele gegesen, daß sie große Opfer entrichtet, um sich zu^ dm höchsten Tugenden zu erheben, und daß sie Wege aus»
Ä gezeichnet haben, welche zu den höchsten Tugenden leiten,
ch Me von ihnen haben ihre Schüler und Anhänger gehabt,
i ^ welche die Gemeinen ausmachten, die man geistliche Orden
^ nennt. Wenn diese Schüler und Anhänger nicht alle ehr
ak xen Lehrmeistern und Stiftern gleich gekommen sind, so grenz
ch es mit diesen Sekten, wie mit andern philosophischen Sek«ch tm. Me, die sich unter die Fahne von Sokrates , plar^ to, Lpikteten Gegeben haben, sind nicht seldsien Sokrar
ip tes, Plato, Lpikteten geworden. Aber wir hal-en uns
lß« hier genau an die ausgestellte Frage, welche nur erforschet,
> N was zu Stiftungen von dieser Art Gelegenheit gegeben habe.
Es scheint, mau könne sie vernünftiger Weise bloß allein«i>! der Liebe zu den erhabensten Tugenden, und dem Eifer zumss. Dienste des Nächsten zuschreiben.
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Zweyte Frage.
Haben die geistlichen Orden der Kirche einenNutzen gebracht?
H^?eil die Kirche so viele geistliche Orden angenommen undgurgeheißen hat, so muß sie wohl einen Vortheil undNutzen dabey gefunden haben; und weil die Irrgläubigen
und