Offenbarung. »85
dersprechendste zu seyu; wider die christliche streiten alleVorurtheile, und ihre Widersprüche fallen in die Augen.
Sie geben die erste für die sicherste an; und es ist ausallen Weissagungen bewiesen, daß sie schon hat zu Endegehen müssen; und daß sie nicht mehr Statt haben kann.Sie behaupten, daß die zweyke die unwidersprechendste sey.Sie sind verrvägener, als es der Muphti nicht styn würde.Diese Religion soll die unwidersprechendste seyu ; und dennoch«kennt sie Iesum Christum für einen Gesetzgeber, der vonGotte gesendet ist, und sie will nichts von seinen Verordnun-gen oder von seinen Gesetzen annehmen ; sie läßt eine Mengejüdischer Gebräuche und Satzungen zu, und hat vor demIudcnchume einen Abscheu.
Sie thun den Ausspruch, daß wider dis dritte alle Vor-urtheile streiten, und daß ihre Widersprüche in die Augen fal-len ; gleichwohl gestehenSie, * büß die Herrlichkeit der Schrift,worauf sie gegründet ist. Sie in Erstaunen und Bewunde-rung sehe; daß die Heiligkeit des Evangeliums Ihnen insHerz rede; daß das Leben und der Tod Jesu Christi göttlichsiyn. Vergleichen Sie Sich mir Sich sechsten, wenn Sie esvermögen.
Der Deist.
** Wenn auch die Offenbarungen wahr wären/ würdeich dadurch mehr beleuchtet und gesichert seyu ? Die geistli-chen Bücher sind in Sprachen geschrieben, dis jenen unbe-kannt sind, welche ihnen Folge leisten. Die Inden verste-hen das Hebräische nicht mehr; die Christen verstehen wederdas Hebrä.sche, noch das Griechische; die Türken und diePerser verstehen das Arabische nicht; und die heutigen Ara-ber
* Emil. Land. 16z. Seit. * * Ebend. - 50. Seit»
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