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XXIX.
Offenbarung.
H^>enn es-me Offenbarung giebt, soll man die nenarti-gen Philosophen, und alle jene sogenannten Gelehr-ten und Vernünftler, welche beständig wider die Religionlästern, nur für die verdammlichsten Menschen, und für diehaffenswürdigsten Feinde des menschlichen Geschlechtes anse-hsn. Denn giebt es eine Offenbar«,mg, so ist sie nothwen-diger Weise das herrlichste Siegel des Willens eines höch-sten Wesens, und sie muß nothwendiger Weise für denWrenschen von der größesten Wichtigkeit seyn. Daraus fol-get unvermeidlich, daß alles, was dis Ungläubigen dawiderausspeyen, für nichts anders mehr, als für eine höllische Ein-gebung , für die gottloseste Verführung, und für das schäd-lichste und gefährlichste Gift gehalten werden sollte.
Weil dieser Punkt der Grund und die Feste der Religionist , wollen wir ihn so umständlich behandeln, als es die Kür-ze , welche zu diesem Werke erfodert wird, gestatten mag.Wir werden erstlich erklären, was man durch das Wort:Offenbarung, verstehen solle; nachmals werden wir zu erken-nen geben, wie sehr das menschliche Geschlecht einer Offenba-rung habe vonnöthen gehabt; sodann wollen wir zeigen, daß eseine ganz göttliche Offenbarung gegeben habe, und wir wer-den die Beweise davon angebsn; endlich werden wir das Herr,liehst«, das vollkommenste Siegel der Offenbarung in demEvangelium Jesu Christi vorstellen. Mit einem Worte: denBs.ssüff von der Offenbarung, ihre Nothwendigkcit, ihreGmHheit, ihre vollkommene Erfüllung in dem Evangelium
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