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I
XXVIII.
Moses.
ziehe die größesten Zsitrechnsr, dis man kennet, zn^^4- Rache; so wird man finden, daß Moses nicht alleinder älteste ans allen Schriftstellern, der Wrlc, sondern umetliche Jahrhunderte älter ist, als alle bekannte Schriftstel-ler , auch sogar diejenigen, von denen man nur noch den Na-men weiß, und nur noch etliche Fragmente übrig findet.Man ziehe die alten Schriftsteller zu Rache, derer Namenund Ansehen allezeit zum meisten sind in Ehren gehalten wor-den , und die verdienet haben, in Ehren gehalten zu werden;wie Diodor von Sicilien, Alexander Polyhistor, Tro-gus Pompejus, Joseph, u. m. a. so stimmen alle überein,Mofto als einen großen Mann, einen großen Philosophen,einen großen Gesetzgeber (erliche sehen noch bey: als einengroßen Feldherr») vorzustellen.
Alan ziehe sodann das philosophische Handlexikon zu Ra«tbe: so wird es darinnen unverschämt heißen, daß dieserMoses, wenn es doch jemals einen Führer der Hebräer vondiesem. Namen gegeben hat, daß dieser Moses ein unbekannterMann, oder daß er nur ein Barbar, ein elender Führer vonFlüchtlingen, ein blutgieriger Tyrann gewesen sey, und daßnur Leute, die keinen Verstand haben, glauben können,daß die Bücher, die man unter seinem Namen ausgiebt,von ihm ftyn.
Wir sprechen kein Urtheil über die Weise, nach welcherdieser Schriftsteller, und noch etliche andere, von diesem Ge-genstände handeln. Es gäbe keine Ausdrücke, die stark ge-nug wären, um ihr Brtragen nach Verdiensten zu bestrafen.
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