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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
81
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Messias. 8 e

er nur aus sich sechsten hernimmt, und die wahrhaftig einenGottmcuschen verkündiget.

Erster Beweis seiner Hoheit. Der Messias istdemüthig undarm: aber ergebene, als Herr, der ganzenNatur; er wirket die größesten Wunder durch ein einzigesWort, und durch eins einzige Verrichtung seines Willens.Die Blinden beleuchten, die Gichtbrüchigen heilen, die Tod,tm erwecken, kostet ihn nicht mehr, als uns dis gemeinstenBewegungen, die natürlichsten Handlungen kosten; unddiese Wunder werden, während der drey Jahre seines Pre,digtümtes, beynahe täglich erneuert.

Zweiter Beweis seiner Hoheit. Der Messiasweiß, daß er das Opfer ist , welches zur Erlösung der Weltgeschlachtet werden soll. Er weissaget, mehrere Jahre zu,vor, alle Umstande des Todes, wozu ec verurtheiler werdenwird; und er redet davon so gelassen, als wenn es einen an,Lern außer ihm angienge: er redet davon sogar in Gegen,rvatt sen?er offenbarsten Feinde; er brauchet keine Vorsorge,uni dem Tode zu entgehen; er sehet, durch seine Unschuldund s in Stillschweigen, den Vornehmsten seiner Richter,der ihn retten möchte, in Erstaunen und in Unruhe. Den,ken und handeln die Menschen auf diese Weise? oder viel»mehr: sind die Menschen fähig, also zu denken und zu Han,deln?

Dritter Beweis seiner Hoheit. Man sieht nie,mals so viele Erhabenheit, und zugleich so viele Sittsam keilvereiniget, als er zeiget, wenn er von sich sechsten spricht.Er nennet sich des Menschen Sohn; er saget, daß er kei-nen Orr habe, wohin er sein Haupt legen könnte; er knzeich,nel seine Gemülhsarr durch die Sanstmulh, die Dem uh,Land. F und