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2 (1777) M - Z
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76 Messias^

sias gemacht hatten, waren von den Begriffen der Macht,Der Herrlichkeit, der Ersömngm und Siege, wodurch seinReich ausgezeichnet werden sollte, völlig eingenommen.Schon glaubten sie zu sehen, wie alle Throne umgestürzet,und alle Völker zu ihren Füßen liegen ; wie die ganze Erdedem Könige, dem Messias huldiget; wie die Herrschaft derganzen Welt sein Lrbtheil, und eben dadurch das Eigen,thum der Kinder Jakobs wird. Aber wie groß mußte ihreVerwunderung und ihr Erstaunen seyn; wie vielen Wider,stand mußten sie fühlen sich zu ergeben, als anstatt des Ero,berers und des Siegers , den sie erwarteten, sich ihnen alsMessias, ein bloßer Mensch darstellet, welcher zwar das voll,kommene Urbild der Heiligkeit und Weisheit, aber armuns dsmüthig war; welcher keine andere Siege, als die Sie,ge der Tugenden über die Leidenschaften, verkündigte?

Diese Vereitlung ihres Erwartens und ihrer Begriffeverleitete stezur Widerspänstigkeit, und, wieder heilige Paulsaget, zum Aergernisse, * ssuäXis huiäem sscanöalum.Diesen Stand der Demuth nnd Ser Armuth, obschon er mitden erhabensten Tugenden verbunden war, sahen die Heydennur mit Verachtung an, und hielten ihn sogar für Thorheit,wie es noch heut zu Tage viele Christen machen, die nichtbesser als jene alten Heyden sind: 6eMibu8 autem Kulli-ti-im. Unterdessen, damit wir dem Gedanken des heiligenPauls folgen, hat der Messias nur dadurch gezeiget, daßer der würdige Gesandte Gottes fty; nur dadurch hat er alleMacht nnd alle Weisheit Gottes besser zu erkennen gegeben:Ou'iiium Oei virtutem L lLpientiam. Ich glaube,daß jedermann davon überzeuget seyn werde, wenn man ein

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