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2 (1777) M - Z
Entstehung
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44 .Materie,

beständig aus ihrem eignen Sckooße wieder hervorwachsen.Und jene fast unendliche Verschiedenheit der Wesen und Ge-wächse zeugen, etwa leichter zu fassen, als die Schöpfung ?

Fassen sie besser die Schöpfung der Geister, der unkör-perlichen Wesen, als die Schöpfung der Materie? Denn siemüssen entweder sagen, es gebe keine unkörperlichen Wesen,oder sie seyn erschaffen, oder sie seyn ewig, wie Gott. Sagen:es gebe keine unkörperlichen Wesen, heißt, sich unter die Zahlderjenigen sehen, welche die Alten mit einer Heerde Schweineverglichen: Lpicuri6e ZreZe porcus Man kann diese Ge-sinnungen nur in den Augenblicken der ungesittetsten Wohl-lüste haben, welche von der Vernunft zum meisten verdam-met sind. Sagen, sie seyn ewig, unerschaffen, das hießezugleich sagen: sie seyn durchaus unabhängig von Gotte.Denn wie könnte Gott eine Gewalt über Wesen haben, dieewig wären, wie er, und die seiner nicht bedorst hätten, umdazuscyn, zu denken, zu wollen, und zu schließen ? Sa-gen : sie seyn erschaffen, wäre so viel, als gezwungen seyn,eben dieses von der Materie zu gestehen.

Der Gedanken einer ewigen Materie kann also nur in ei-ner albernen, und zum Nachdenken unfähigen Seele entste-hen ; oder in einer Seele, die durch die Vorurtheile verblen-det ist, welche die Hoffart, die Unwissenheit, und die Un-empfindlichkeit erzeuget haben, und welche durch die Über-legungen einer achtsamen Vernunft vertilget werden sollen.Deßhalben haben wir bey dem Anfänge unsrer Antwort aufdiese Frage gesaget, daß die Vernunft erstlich verlegen sey,dieselbe aufzulösen; daß aber die Vernunft, wann sie überdiesen Gegenstand stärkere Betrachtungen anstellet, und sichdabey an die Offenbarung hält, endlich begreifen werde,

daß

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