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2 (1777) M - Z
Entstehung
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-4 Märtyrer.

mich zu überwinden, einer einzigen Schlußrede vonnK,then. Laßt uns Vernunfrschlüsse machen. Ich kannmich auf meinen Verstand sicherer verlassen, als auf mei,ne Augen. Eine einzige erw'sisung rühret mich mehr,als raufend Geschichten. Können andere, als Schwärmerund Thoren, also reden, wie der Verfasser der philosophischenGedanken spricht?

VIII.

Der wahre Märtyrer erwartet den Tod: der Enthu-siast läuft ihm entgegen.

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Man sollte sagen, daß dieser Mensch denken will, under schwatzet nur Worte her, die keinen Sinn haben. Dadas Wort: Märtyrer, nur soviel, als ein Zeuge, bedeu-tet, so ist weder die Entschlossenheit den Tod zu erwarten,noch der Edelmurh ihm entgegenzugehen, ein Kennzeichendev Märtyrers. Die Standhaftigkeit, eher die Pernenund den Tod auszustrhen, als die Wahrheit zu verläugnen;diese zeichnet ihn aus.

IX.

wenn sich einer zu Mekka befände, und die AscheMahomets verhöhnen, seine Altäre Umstürzen, und eineganze Moschee in Verwirrung setzen wollte, der würdeganz gewiß gespießct, und vieleichr nicht heilig gesprochenwerden. Dieser Eifer ist nicht mehr Mode, polieuktwürde zu unfern Zeiten nur ein Tollsinniger ftyn.

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Wir haben erkläret, was das Wort: Märtyrer, be-deute. Und wie har die Eigenschaft ernes Zeugen, oderdie Zeugschaft, die man der Religion leistet, ein Verhält-

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