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ERSTE ABTHEILUNG 2. Classe.
Schule aus, als deren Haupt und Begründerer dasteht. Ausser dem Kreise der kirchlichenDarstellungen, welchen er in seinem ganzenUmfange mit der wunderbarsten Genialitätdurcharbeitete, verstand er es zugleich, denAnforderungen der allgemeineren Weltbildungseiner Zeit an die Kunst durch Beziehungenauf die Philosophie, das Recht, die Mytholo-gie der Alten, so wie der leichtern Form derVerzierungen, welche wir Arabesken nennen,auf das Schönste und Vollständigste zu ge-nügen. Sein Einfluss war in allen diesen Be-ziehungen ebenso bedeutend, als er sich aufalle vier, hier in Betracht kommenden Schu-len erstreckte.
229. Makiotto Aijsertinelli, geb. um 1465, f um1512. Die Dreieinigkeit. Der in einem Kranzevon Cherubim auf Wolken thronende GottVater segnet mit der Rechten Christus amKreuze, den er mit der Linken hält. Zwischenbeiden der heilige Geist. Am Fusse desKreuzes zwei Engel. Grund Luft. Auf Holz.Rund, 3 F. 4 Z. im Durchmesser. S. S.
230. Andrea del Brescianino, blühte 1520. Dieauf dem Schoosse ihrer Mutter Anna sitzendeMaria beugt sich zu dem Kinde herab, wel-ches mit einem Lamme spielt. Hintergrundeine Nische. Auf Holz, 4 F. 1-L Z. h., 3 F.1 Z. br. v. R.
231. Giovan Batista Salvi, gen. in Sassoferhato,geb. 1605, f 1685. Copie nach Raphael. Das