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Marie Antoinette, Joseph II. und Leopold II. : ihr Briefwechsel
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Frankreich gelungen sei, gewähren hiefür das sprechendsteZeugniss.

Was nun die Auffindung einer möglichst grossenAnzahl der Briefe betrifft, welche zwischen Marie Antoi-nette und den beiden Kaisern gewechselt wurden, so wardiese Aufgabe insofern eine ungleich schwierigere alsbei der Correspondenz der Königin mit ihrer Mutter,weil ihr Briefwechsel mit ihren Brüdern nicht schon ineiner einzigen Sammlung vereinigt, sondern in verschie-denen Actenpartien, ja sogar an verschiedenen Aufbe-wahrungsorten zerstreut war. Durch die auf Befehl SeinerMajestät des Kaisers vor kurzem erfolgte Uebertragungdes grössten Theiles der früher in der kaiserlichen Pri-vatbibliothek befindlichen Acten in das Plans-, Hof- undStaatsarchiv wurde allerdings die letztere Schwierigkeitbeseitigt. Aber auch in dem Staatsarchive selbst ist derBriefwechsel der Königin mit ihren beiden älteren Brü-dern noch nicht in eine einzige Abtheilung zusammen-gestellt.

Was zunächst die Correspondenz der Königin mitJoseph II. angeht, so befindet sich der Theil derselben,der die meisten Originalbriefe enthält, in einem aus derkaiserlichen Privatbibliothek in das Staatsarchiv gelangtenCahier, welches die Aufschrift führt-:Briefe verschie-dener Souveräne an Kaiser Joseph IT. 1769-1789.Ein anderer Theil liegt in der schon ursprünglich demStaatsarchive angchörigenCorrespondenz zwischenIhren kaiserlichen Majestäten und Ihren könig-