Hohes Lied. 6Zr
„ Theil nehmen zu lassen. Diese anbethsnswürdigen Wahr,„ heiren werden künftighin die Nahrung und die Lust mei.„ nes Herzens ftyn. Nur jene, die ein aufrichtiges Her;,, haben, sind deiner Liebe würdig, und verdienen dich zu„ lieben Irake me post re; curremu8 in oöoremun^uentorum tuorum. Introäuxit ms Kex in cells-rls sua; exustabimus L Isetabimur in te, memoresuberum tuorum super vinum: reüi ststi^um re.
^ Dieß ist der Sinn und Verstand des hohen Liedes.Man sieht darinnen eine göttliche Sprache, die für den Him,mel würdig ist. Man findet in dem ehrlosen Handlexikoneine Sprache, die nur hinter der Bühne und im Schenk,Hause gewöhnlich ist.
V.
Es ist vermuthlich auch ein schönes Stück der mor,genländtschen wohlredenhsit, zu sagen: Unsre Schwesterist klein ; sie hat noch keine Brüste, was wollen wirmit unsrer Schwester machen? wenn sie eine Mauer ist,so bauen wir darauf; wenn sie eine Thüre ist, so schlie-ßen wir sie zu.
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Es war vor Zeiten dem Scheine nach nichts lächerlicher,als die ägyptischen Sinnbilder und Hieroglyphen. Ein klei,nes Kind in ein thönernes Geschirr, wie in eine Windel,eingemacht; ein Mensch mit einem Hundskopfe; eine Mrs»gebürt halb Weib und halb Löw ; ein Stab, mir einemWiedhopss - oder Sperberekopft darüber; und tausend ande,re dergleichen Dinge: all dieses hätte einem Menschen, derden Schlüssel nicht gehabt hätte, um die verborgne DemUus tung