666 Leidenschaften.
„ der Welt zu schaffen. Hier sind fürchterliche Stiefmütter„ beschädiget, Gift zu mischen; dort sinnt ein ausgearteter„ Sohn auf Mittel, den Tod seines Vaters zu beschleunig„ gen. Allenthalben ist Las Gefühl der Ehre und der Tu,„ gend vertilget, und unter die Füße getreten,,.
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Man börste nur über diese Verse Anmerkungen machen,um die Geschichte von allen Abscheulichkeiten, die aus denLeidenschaften entsprungen sind, abzufaffen. Und unsre Phi-losophen unterwinden sich, eben diesen Leidenschaften das Lobzu sprechen, und sie zu vmheidigen, wie wir es im folgen,den Artikel sehen werden.
Dritter Artikel.
Gründe der Philosophen zum Schutze derLeidenschaften. -
I.
* AV^an schreyt shn Unterlaß wider die Leidenschaften;
man mißt ihnen alle Plagen des Menschen bey;und man vergißt, daß sie auch die Limette aller seinerVergnügungen sind, was mich aber in böse Laune bringt,ist dieses, daß man sie allezeit nur von der schlimmenSeite betrachtet. Ulan dächte dis Vernunft zu beleidi-gen , wenn man ein Wort zum Besten ihrer Nebenbuh-lerinnen spräche.
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« VW. GedaiE.
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