Leidenschaften.'
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wir untersuchen, was für Wirkungen die Leidenschaften Her,verbringen; endlich wollen wir auf die zierlichen Schutzre,den der Philosophen für die Leidenschaften Amwort geben.
enn wir nrit uns selber zu Rache gehen, und mit Aust
merksamkett untersuche;;, was in uns sechsten vorbey«; geht, so werden wir alsoglejch finden, daß man Me Leidemschäften betrachten kann, entweder als Schwingfedern derSee,le gegen die Gegenstände, die ihr gefallen, die sie lieber, und' an die sie sich Hefter; oder als eine Abneigung gegen die Ge,
> genstände, die ihr miefallen, und die sie auf gleiche Weife
! sticht. Jene Schwingftdern oder jene Abneigung sind die
Wirkung des Eindruckes, welchen die Gegenstände aufdieSeele machen, und welchen sie eher fühlet, als sie die Ver,' ^ uunft zu Rache gezogen hat. Aber da es unter diesen' Schwingftdern oder Abneigungen der Seele manche giebr,
' die von der Vernunft gebilliget und gutgeheißm werden;
und da es auch andere giebk, welche die Vernunft misbil,^ liger und verdammet; so schränket man sich allein auf die
^ Dinge von dieser letzten Art ein, wann man die Leidenschaft
^ len bezeichnen will: die andern beziehen sich auf die Begriffe
V ' der Weisheit, der Pflicht» der Ehre, und der Tugend.
Nach diesen ersten Beobachtungen und diesen erstenD Kenntnissen, bestimmen alle alte Philosophen, alle berühm,
O teste Schulen des Plato, dev Aristoteles, des Zeno, die
^ Leidenschaften einhällig, als: Bewegungen der Seele, die
Wj der richtigen Vernunft zuwiderlaufen. * u recbr
Erster Artikel.
Was find die Leidenschften?
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