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1 (1777) A - L
Entstehung
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659
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Leidenschaften.'

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wir untersuchen, was für Wirkungen die Leidenschaften Her,verbringen; endlich wollen wir auf die zierlichen Schutzre,den der Philosophen für die Leidenschaften Amwort geben.

enn wir nrit uns selber zu Rache gehen, und mit Aust

merksamkett untersuche;;, was in uns sechsten vorbey«; geht, so werden wir alsoglejch finden, daß man Me Leidemschäften betrachten kann, entweder als Schwingfedern derSee,le gegen die Gegenstände, die ihr gefallen, die sie lieber, und' an die sie sich Hefter; oder als eine Abneigung gegen die Ge,

> genstände, die ihr miefallen, und die sie auf gleiche Weife

! sticht. Jene Schwingftdern oder jene Abneigung sind die

Wirkung des Eindruckes, welchen die Gegenstände aufdieSeele machen, und welchen sie eher fühlet, als sie die Ver,' ^ uunft zu Rache gezogen hat. Aber da es unter diesen' Schwingftdern oder Abneigungen der Seele manche giebr,

' die von der Vernunft gebilliget und gutgeheißm werden;

und da es auch andere giebk, welche die Vernunft misbil,^ liger und verdammet; so schränket man sich allein auf die

^ Dinge von dieser letzten Art ein, wann man die Leidenschaft

^ len bezeichnen will: die andern beziehen sich auf die Begriffe

V ' der Weisheit, der Pflicht» der Ehre, und der Tugend.

Nach diesen ersten Beobachtungen und diesen erstenD Kenntnissen, bestimmen alle alte Philosophen, alle berühm,

O teste Schulen des Plato, dev Aristoteles, des Zeno, die

^ Leidenschaften einhällig, als: Bewegungen der Seele, die

Wj der richtigen Vernunft zuwiderlaufen. * u recbr

Erster Artikel.

Was find die Leidenschften?

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