656 Joseph.
heiligen Täufer Johann geredet hat, durchaus nichts voneiner Person gesaget hätte, welche so viel Aufsehens imJudeulande gemacht hatte, deren Schüler schon zur ZeitJosephs so zahlreich waren, und ditz sogar schon den heyd«Nischen Schriftstellern bekannt gewesen ist?
Man schließe aus allem, was wir ißt gesagt haben,wie viel man die Einwürfe achten soll, welche von jenen ge-schickten Kritikern der Glaubwürdigkeit dieses Textes entgegen,gestellt werden. Aber laßt uns die Einwendung des Ver«fassers des philosophischen Handlexikons ein Bißchen um-ständlicher wieder aufnehmen.
8. II.
Mehrere Gelehrte haben ihre Verwunderung anden Tag gelegt, daß sie in dem Geschichteschreiber Jo-seph keine Spur von Jesu Christo finden. Denn Je-dermann gesteht heut zu Lage ein, daß die kleine Stel-le, wo in Josephs Geschichte von ihm die Rede ist,unterschoben sey.
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Wir glauben, die Gültigkeit der kleinen Stelle - wo,von die Frage ist, und die Falschheit jenes Ausspruches,-aß man in dem Geschichteschreiber Joseph keine Spurvon Jesu Christo finde, ziemlich gur bewiesen zu haben,weil Joseph im achtzehnten und zwanzigsten Buche vonihm redet.
Wir glauben, augenscheinlich dargethan zu haben, wiefalsch es sey, daß es Jedermann heut zu Tage eingestehe,-aß diese kleine Stelle unterschoben sey.
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Damit