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1 (1777) A - L
Entstehung
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655
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Joseph. 6s s

wie viele anltzre Menschen gewesen; er HAbe kaum eine amdere Religion, als jene der Höflinge gehabt, welche sichsbey der Gelegenheit nicht sauer werden lassen, die Wahrheitihrem Ehrgeize, ihrer Staatsklugheit,ihrem Eigennützen auf,zuopfern. Denn nebst allen seinen Verheurungen von Treueund Aufrichtigkeit, wie oft tritt er der Wahrheit zu nahe,um der Empfindlichkeit und den Vorurtheilen der Griechenund Römer zu schmäucheln, für welche er schrieb? Wiebemäntelt er seine Erzählung von der Ermordung der Siche-nuten durch die Kinder Jakobs, seine Beschreibung des Zu-ges omch das röche Meer, seinen Bericht von der Sendungdes Propheten Jonas? Wie schändlich und gottesraubrischist seine Schmäucheley *, da er die Weissagungen, welchedie G öße des Reichs des Messias ankündigten , auf Vs,spasianen deiner; da er sich selbst für einen Propheten undGesandten Gottes ausgiebk; da er Domitianen, welchenuns die Römer nur als ein verfluchtes Scheusal vorstellen,jene prächtigen Lobschüche beymißt?

Konnte ein Mann, der also beschaffen war, wenn ecvon den Wundercharen Jesu Christi immer so gm unterrich,tet gewesen wäre, eine Neigung Haben, seine Religion undseine Sittenlehre anzunehmen?

' Endlich, damit wir von der Glaubwürdigkeit dieser be-rufenen Stelle nichts unterlassen, wollen wir noch beysehen,daß man sich nicht wundern darf, wenn Joseph im acht-zehnten Buche von Jesu Christo also geredet har, weil ecnoch von ihm Meldung machet, wo er im zwanzigstenBuche den Tod des heiligen Jakobs erzählet. Außerdem,könnte man wohl begreifen , daß ein Geschichtsschreiber,der auf eine so umständliche und so ehrvolle Weise vom

heiligen

vom jüd. Reieg. 6 S.