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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
653
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Joseph. 6sz

die Einwürft, die man ihrer Glaubwürdigkeit entgegenstek«Kt, wie man es sogleich sehen wird.

Die schwachen Gründe, die man der Glaubwürdigkeitdieses Textes entgegenstellet.

Der erste Grund jener Kritiker, um den Text zu ver-werfen , ist dieser, daß ihn der heilige -Justin, Origenes,und photius nicht angeführet haben.

Aber darauf giebt man erstlich zur Antwort: weil die,ser Beweis glatterdings verneinend ist, so stößt er die beja,henden Beweise nicht um, die wir beygebracht haben. Nach-mals sagen wir: Der heilige Iustm konnte und dorste inseinem Buche, das die Aufschrift hat: Die Unterredungmit dem Juden Triphon, diese Stelle nicht anführen ,weil sie den Vertrag gemacht hatten, daß man nichts ansandere Weist, als aus der Schrift beweisen wollte. Ori-genes hat nirgends behauptet, daß die Stelle, wovon die Re<de ist, sich nicht im Joseph befinde: er sagte nur, daß die,ser Schriftsteller Christum nicht erkannt habe. Aber er be,zeuget zugleich darüber sein Erstaunen ; woraus sich schließenläßt, daß er ihn härte erkennen, Las ist, daß er an ihn hät,te glauben sollen. Folglich, wenn man den Gedanken desOrigenes recht einsieht, so sehet er weit mehr die Richtig,keil des Textes voraus , als er sie umstößt. Endlich sehenwir nicht, warum mau hier photiuo austreten lasse. Die,ser Schriftsteller hat zwar etliche Anmerkungen über erlicheBücher Josephs gemacht; aber er saget von den übrigen le,Liglich nichts. Mithin beweist sein Stillschweigen nicht

das geringste. ^